Intensivschulung 12-stündig
Zielgruppen
Zielgruppe der zwölfstündigen Intensivschulung sind hauptamtlich Tätige, die pädagogisch oder pastoral mit Kindern, Jugendlichen, schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen arbeiten.
- Kita-Fachkräfte
- Lehrkräfte der katholischen Schulen im Bistum Fulda
- pastorale Mitarbeitende des Bistums
- pädagogische Mitarbeitende des Bistums
Inhalte
Sensibilisieren
- Institutioneller Missbrauch, Macht-Missbrauch in der Kirche: Einordnung und persönliche Standortbestimmung
- Täterbegünstigende Strukturen
- Schutzkonzept, was bedeutet: KULTUR DER ACHTSAMKEIT?
- Reflexion der eigenen Haltung
- professionelle Beziehungsgestaltung: angemessene Distanz und stimmige Nähe
- Schnittmenge: Prävention und sexuelle Bildung, Sexualität sprachbar machen
Informieren
- Begriffsdifferenzierung und Hintergrundinfos: Grenzverletzung - Sexualisierte Gewalt – geistlicher Missbrauch
- Täter-Opfer-Dynamik, Sensibilisierung für Gefährdungsmomente
Handeln
- Intervention bei einer Vermutung bzw. Mitteilung, Fallarbeit, Handlungsschritte
- Rollenspiel: Gespräch mit einem betroffenen Kind
- Grenzverletzendes Verhalten – insb. von KollegInnen und Leitungspersonen - ansprechen
- Prävention im eigenen Wirkungsfeld, Institutionelles Schutzkonzept
Die Inhalte unterscheiden sich je nach Zielgruppe leicht in der Schwerpunktsetzung.
Termine
Von der Fachstelle Prävention-Intervention-Aufarbeitung werden über das Jahr verteilt zwölfstündige Intensivschulungen angeboten.
Wenn Sie für Ihre Kita-Fachkräfte oder Ihre Lehrkräfte eine zwölfstündige Intensivschulung anbieten wollen, melden Sie sich unter der 0661/87-404 oder praevention@bistum-fulda.de.