SCHULUNGEN
Ein wichtiger Baustein präventiver Arbeit sind Schulungen aller haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im kirchlichen Kontext. Eine "Kultur des aufmerksamen Hinschauens und Handelns“ kann nur dann etabliert werden, wenn alle Beteiligten sensibilisiert sind und über Handlungskompetenz im Umgang mit sexualisierter Gewalt verfügen. Die dafür notwendige innere Haltung der beteiligten Personen soll durch die Schulungen entwickelt und gestärkt werden.
Je nach Leitungsverantwortung, Art, Dauer und Intensität des Kontakts mit Kindern und Jugendlichen sowie schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen sind drei verschiedene Schulungsformate vorgesehen:
- Intensivschulung (12 Std)
- Basisschulung (6 Std)
- Grundschulungen (3 Std)
Der jeweilige Rechtsträger entscheidet welches Schulungsformat für welche seiner Mitarbeitenden und ehrenamtlich Tätigen infrage kommt.
Spätestens fünf Jahre nach Besuch der ersten Präventionsschulung nehmen haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende an einer Vertiefungsschulung teil.
Ansprechperson
Andrea Koob
Präventionsbeauftragte